Übersetzungen vom Rumänischen und ins Rumänische

Wir übersetzen ins und aus dem Rumänischen, unabhängig von Fachgebiet und Anzahl der Wörter.

Rumänisch wird von ca. 28 Millionen Menschen gesprochen und ist die Amtssprache in Rumänien, Moldawien, der autonomen Provinz Vojvodina in Serbien und wird in der Region des Athos-Berges in Griechenland verwendet. Darüber hinaus gibt es über viele europäische Länder verstreute Sprecher des Rumänischen, unter anderem in Italien, Spanien, der Ukraine, Bulgarien, Russland, Portugal, Großbritannien, Frankreich und Deutschland, aber auch in den USA, in Kanada und Israel.

Mit seinen lateinischen Wurzeln liegt dem Rumänischen die Verschmelzung zweier verschiedener Kulturen zugrunde: Das rumänische Territorium wurde zunächst vom Volk der Daker bewohnt und später, um das Jahr 106 n. Chr., von den Römern kolonisiert. Noch später, zwischen dem 7. und 10. Jahrhundert, erfuhr die rumänische Sprache einen zweiten massiven Einfluss, diesmal slawischer Herkunft, begünstigt durch das Byzantinische Reich.

Als überwiegend landwirtschaftliche Provinz, geschätzt fur seine bedeutenden Gold- und Silbervorkommen, wurde das dakische Territorium von den Römern kolonisiert, die das Lateinische als Verwaltungs- und Handelssprache durchsetzten. So entstand das Protorumänische. Rumänisch wird als die erste Sprache angesehen, die sich vom lateinischen Zweig löste und diesem dennoch fortwährend treu bleibt, indem sie hinsichtlich der Nominalmorphologie konservativer ist als andere verwandte Sprachen. So hat das Rumänische beispielsweise die Deklinationen des Lateinischen treu bewahrt, obschon es nur fünf der eingänglichen sechs Fälle aufweist: Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ und Vokativ. Außerdem hat das Rumänische, gleichfalls aus dem Lateinischen, das neutrale Genus der Substantive bewahrt. Trotz alledem erhält die Verbalmorphologie die Bedeutungen der verschiedenen Formen des Perfekts und des Futurs, die auch andere romanische Sprachen aufweisen. Im großen und ganzen aber hat das Rumänische die Verbformen bedeutend vereinfacht.

Allgemein als “Rumänisch” bezeichnet, kennt die Sprache doch eine Reihe verschiedener Dialekte und Varietäten. Dazu zählen das Aromunische (auch Mazedorumänisch), das Istrorumänische und das Meglenorumänische, die in den Gebieten nördlich und südlich der Donau anzutreffen sind. Darüber hinaus gibt es weitere Nuancen auf rumänischem Territorium, wo sich mehrere Subdialekte voneinander abheben: Oltenisch, Moldauisch, die Mundarten der Maramures, des Banat und von Siebenbürgen.